Nicht ganz so berühmt aber mindestens genauso malerisch wie die berühmte der Pfarrkirche St. Sebastian im Bergsteigerdorf Ramsau liegt die Kirche Maria Kunterweg am Kunterwegkogel. Dies ist ein bewaldeter Hügel oberhalb der Pfaarkirche.
Man kann die Kirche über den Kunterweg in 15 Minuten (an Gasthof Oberwirt) erreichen. Der Weg ist für den geländegängigen Kinderwagen befahrbar aber aufgrund der Steigung würde ich eine Trage oder Kraxe empfehlen. Da leider der Weg an einen abschüssigen Hang grenzt, sollten Kinder schon trittsicher sein und an der Hand gehen.
Die Kirche wurde nach nur zweijähriger Bauzeit 1733 eingeweiht und ist mit St. Bartholomä, Maria Gern und Maria Ettenberg eine der vier Wallfahrtskirchen im Berchtesgadener Land.
Das Zentrum des Hochaltars bildet das Gnadenbild: Maria als „Himmelskaiserin“ und passend dazu das Deckenfresko „Aufnahme Mariens in den Himmel“. Es gibt an den Seiten der Kirche zahlreiche Motivtafeln, in denen Pilger für allerlei Anliegen danken.
Ich habe 2020 das letzte Mal den Wasserfall besucht. Damals der Kleine noch krabbelnd und konnte kaum stehen und heute…
…heute geht er seinen eigenen Wege, unermüdlich, unerschrocken und stark wie das Wasser selbst.
Unglaubliche 76 Meter tief stürzt der Wasserfall in Golling/Salzburger Land in zwei Fallstufen Richtung dem schönen Tal.
Vom Parkplatz in Golling an der Salzach aus dauert die Wanderung zum Wasserfall etwa 10/15 Minuten. Neben dem Wasserfall führt ein kleiner Weg in die Höhe zum mittleren und oberen Wasserfall. Achtung: Es kann durchaus nass und rutschig werden deshalb empfehle ich feste Schuhe und Regenbekleidung. Auch ist der Weg nur mit einem einfachen Holzgeländer gesichert weshalb man kleinere Kinder auf jeden Fall festhalten sollte. Ansonsten ist auch eine Kraxe/ Rückentrage sinnvoll.
Der Gollinger Wasserfall ist von Mai bis Oktober von 09:00 bis 19:00 Uhr für Besucher zugänglich und kostenpflichtig. (Im Winter betreten auf eigene Gefahr möglich) Der Eintritt kostet 5,00 Euro pro Person. Mit der Salzburg Card ist der Eintritt kostenlos. Ich empfehle keinen Kinderwagen sondern unbedingt die Kraxe für Kinder, die noch nicht gehen können. Der Zugang ist nicht barrierefrei, sondern naturbelassen mit Felsen und Wurzeln.
Ich nehme euch mit auf unserer Camper-Rundreise vom Nordosten der USA bis in den Süden.
Im April 2018 haben wir eine Rundreise mit dem Camper gemacht. Wir flogen von München nach Philadelphia. In Virginia haben wir den Camper gemietet und abgeholt. Von dort ging die Reise weiter nach Lynchburg/ Tennesse um dort die berühmte Jack Daniels Distillery zu besuchen. Ich war sehr überrascht die Unterschiede zwischen den Schottischen/ Irischen Whiskey-Herstellungen und der amerikanischen Art und Weise. Ebenso wurden bei der Führung auch einige persönliche Dinge über Jack Daniels bekannt. Es war eine sehr lustige Führung und die Anlage ist wirklich sehr gepflegt und schön. Auch das Städtchen Lynchburg ist wirklich hübsch.
Anschließend ging es weiter nach Nashville/ Tennesse. Dort haben wir natürlich den Lower Broadway besucht mit all den berühmten Bars und Country-Sängern/Innen.
Nächster Stop war die Oak Alley Plantage in Louisiana am Westufer des Mississippi Rivers. Wir waren tief berührt von der amerikanischen Kolonialgeschichte und den Grausamkeiten, die die Sklaven ertragen mussten. Wer in Louisiana ist, der sollte unbedingt eines der Anwesen besuchen. Übrigens wurden hier auch einige tolle Filme gedreht.
In Baton Rouge, Louisiana haben wir eine Swamp Tour gemacht mit einem sogenannten Airboat und Alligatoren beobachtet. Ich fand das eine supertolle Erfahrung, neben der besonderen Natur in den Sümpfen war es aber auch echt verrückt zu sehen, dass dort Menschen ihre Häuser bauen, während die Alligatoren in den Vorgärten liegen. Leider hat unser Führer die Alligatoren mit Marshmallows gefüttert. Das fand ich nicht so toll, denn ich glaube nicht, dass Marshmallows zu deren natürlichen Nahrungskette zählen. Aber vielleicht ist das ja bei amerikanischen Alligatoren anders 😉
Unsere Reise ging weiter nach New Orleans – das Ziel auf das ich mich am meisten gefreut hatte. Ich fand es eine sehr schöne Stadt mit echt schönen historischen Häusern allerdings war ich sehr ernüchtert.
Das historische Stadtzentrum ist wirklich klein und hat neben einem kleinen Stadtbummel wenig zu bieten. Der Mississippi mit den typisch roten Südstaaten-Dampfern ist ziemlich grau und wirkt auch eher trist. Irgendwie hatte ich mir mehr erwartet. Aber vielleicht war ich auch blauäugig, denn die Geschichte der USA ist natürlich im Vergleich zur europäischen Geschichte noch jung und das Lebensgefühl ist einfach anders.
Die Nacht verbrachten wir an einem kleinen hübschen Campingplatz in Biloxi am Strand.
Am nächsten Tag sollte die Reise jedoch schon wieder Richtung Norden gehen. Wir fuhren zum Chimney Rocks in North Carolina. Das war ziemlich beeindruckend. Treppenstufen führen direkt hinauf zum Chimney Rock und oben angekommen hatten wir einen echt tollen Blick. Im Herbst stell ich es mir besonders magisch vor mit den typischen Herbstbäumen im Indian Summer.
Ebenso besuchten wir den Shenandoah Nationalpark in Virginia. Allerdings ist dort im April die Natur noch nicht so weit. Die Bäume waren ein wenig kahl aber der Blick auf die Smokey Mountains natürlich trotzdem schön.
Am nächsten Tag besuchten wir noch die Luray Caverns in Virginia – eine echt riesige Tropfsteinhöhle. Das war auch irgendwie total magisch.
Auf Instagram @vreni_conquers_world habe ich ein komplettes Highlight zur Reise angelegt. Dort könnt ihr nochmal die ganze Reise Revue passieren lassen