Dubai – die Superlative! Urlaub in den VAE mit Kind/ern

Reisen, Reisetipps & -tricks

Dubai ist für Kinder ein superschönes Urlaubsziel mit einer Ausnahme dem Sommer. Im Sommer (Juli bis August) werden sogar Temperaturen von bis zu 41 Grad erreicht. Ich rate deshalb davon ab eine Sommerreise in die VAE zu buchen.

Auch bei der Buchung würde ich folgende Feiertage berücksichtigen: Fastenmonat Ramadan, Al Isra’a Wal Mi’raj – Himmelfahrt, Arafat (Haj) Tag, Al Hijri – Islamisches Neujahr, Milad Un Nabi. Viele Geschäfte/ Restaurants/Aktivitäten sind möglicherweise geschlossen in der Zeit.

Dubai ist aber natürlich ein Abenteuer-Spielplatz für Klein- und Groß. Deshalb möchte ich euch meine persönlichen Empfehlungen für dieses Reiseziel geben:

Aquaventure Waterpark, der größte Wasserpark der Welt, verspricht jede Menge Spaß für Familien im und auf dem Wasser. Es gibt 105 rekordverdächtige Rutschen und Attraktionen. Natürlich sind nicht alle was für Kinder oder Kleinkinder aber die Raging Rapids lassen den Puls in die Höhe schnellen und bringen jede Menge Action. Die Auswahl auch für Kleinkinder ist wirklich riesig. Es gibt auch einen kilometerlangen Privatstrand direkt vor der Kulisse des berühmten Atlantis-The Palm. Wie überall in Dubai unbedingt auf Sonnenschutz und UV-Kleidung achten.

Burj Khalifa – eine Fahrt auf das höchste Gebäude der Welt kann auch mit Kind besonders aufregend sein. Die Aufzüge, der Glasboden und die Aussicht sind auf jeden Fall ein Highlight. Bucht aber unbedingt die Tickets im Voraus denn langes Anstehen mit Kindern kann auch aufregend sein.

Eine Fahrt mit den traditionellen Daus. Der Dubai Creek ist am Tag echt geschäftig und gefüllt mit Leben. Gerade für ältere Kinder ein tolles Erlebnis. Man fährt vorbei an Jachten, Souks und Palästen. Viele Dau/Dhow-Fahrten beinhalten auch ein Essen und ein bisschen Erholung bei einer Sightseeingtour.

Camper-Rundreise USA von Philadelphia nach New Orelans und zurück

Reisen

Ich nehme euch mit auf unserer Camper-Rundreise vom Nordosten der USA bis in den Süden.

Im April 2018 haben wir eine Rundreise mit dem Camper gemacht. Wir flogen von München nach Philadelphia. In Virginia haben wir den Camper gemietet und abgeholt. Von dort ging die Reise weiter nach Lynchburg/ Tennesse um dort die berühmte Jack Daniels Distillery zu besuchen. Ich war sehr überrascht die Unterschiede zwischen den Schottischen/ Irischen Whiskey-Herstellungen und der amerikanischen Art und Weise. Ebenso wurden bei der Führung auch einige persönliche Dinge über Jack Daniels bekannt. Es war eine sehr lustige Führung und die Anlage ist wirklich sehr gepflegt und schön. Auch das Städtchen Lynchburg ist wirklich hübsch.

Anschließend ging es weiter nach Nashville/ Tennesse. Dort haben wir natürlich den Lower Broadway besucht mit all den berühmten Bars und Country-Sängern/Innen.

Nächster Stop war die Oak Alley Plantage in Louisiana am Westufer des Mississippi Rivers. Wir waren tief berührt von der amerikanischen Kolonialgeschichte und den Grausamkeiten, die die Sklaven ertragen mussten. Wer in Louisiana ist, der sollte unbedingt eines der Anwesen besuchen. Übrigens wurden hier auch einige tolle Filme gedreht.

In Baton Rouge, Louisiana haben wir eine Swamp Tour gemacht mit einem sogenannten Airboat und Alligatoren beobachtet. Ich fand das eine supertolle Erfahrung, neben der besonderen Natur in den Sümpfen war es aber auch echt verrückt zu sehen, dass dort Menschen ihre Häuser bauen, während die Alligatoren in den Vorgärten liegen. Leider hat unser Führer die Alligatoren mit Marshmallows gefüttert. Das fand ich nicht so toll, denn ich glaube nicht, dass Marshmallows zu deren natürlichen Nahrungskette zählen. Aber vielleicht ist das ja bei amerikanischen Alligatoren anders 😉

Unsere Reise ging weiter nach New Orleans – das Ziel auf das ich mich am meisten gefreut hatte. Ich fand es eine sehr schöne Stadt mit echt schönen historischen Häusern allerdings war ich sehr ernüchtert.

Das historische Stadtzentrum ist wirklich klein und hat neben einem kleinen Stadtbummel wenig zu bieten. Der Mississippi mit den typisch roten Südstaaten-Dampfern ist ziemlich grau und wirkt auch eher trist. Irgendwie hatte ich mir mehr erwartet. Aber vielleicht war ich auch blauäugig, denn die Geschichte der USA ist natürlich im Vergleich zur europäischen Geschichte noch jung und das Lebensgefühl ist einfach anders.

Die Nacht verbrachten wir an einem kleinen hübschen Campingplatz in Biloxi am Strand.

Am nächsten Tag sollte die Reise jedoch schon wieder Richtung Norden gehen. Wir fuhren zum Chimney Rocks in North Carolina. Das war ziemlich beeindruckend. Treppenstufen führen direkt hinauf zum Chimney Rock und oben angekommen hatten wir einen echt tollen Blick. Im Herbst stell ich es mir besonders magisch vor mit den typischen Herbstbäumen im Indian Summer.

Ebenso besuchten wir den Shenandoah Nationalpark in Virginia. Allerdings ist dort im April die Natur noch nicht so weit. Die Bäume waren ein wenig kahl aber der Blick auf die Smokey Mountains natürlich trotzdem schön.

Am nächsten Tag besuchten wir noch die Luray Caverns in Virginia – eine echt riesige Tropfsteinhöhle. Das war auch irgendwie total magisch.

Auf Instagram @vreni_conquers_world habe ich ein komplettes Highlight zur Reise angelegt. Dort könnt ihr nochmal die ganze Reise Revue passieren lassen