Berufseinstieg nach Elternzeit

Das Leben eben

Wow, unfassbar die Elternzeit ist vorbei. Wie kann das nur sein?!

Vermutlich weil wir einfach zu viel Cooles erlebt haben und beschäftigt waren mit genießen. Und nun Beginn der Spagat zwischen dem Elternsein und der beruflichen Welt. Sie fängt schon einmal knallhart an mit der Veränderung des Arbeitsvertrages, sodass sie auf irgendeine Art und Weise an die Kindergarten/ Kita-Zeiten angepasst wird. Mir tut jeder einzelne Arbeitnehmer leid, bei dem der Arbeitgeber kein Verständnis für die Arbeitszeit hat. Und ich wette, es werden viele Arbeitsverhältnisse deshalb aufgelöst. Nun ja, irgendeine Lösung konnte ich persönlich finden und konnte auf meinen Arbeitsplatz zurückkehren.

Verrückt ist es schon, wenn einem plötzlich niemand mehr am Rockzipfel hängt und sich niemand mehr für Peppa Wutz oder den Lego-Zug interessiert. Ich habe ja immerhin meine Skills beim Schienenbau perfektioniert aber scheint niemanden weiter zu interessieren.

Und dann bin ich irgendwie neu und irgendwie wieder doch nicht. Ich meine, ich kenne das Unternehmen auswendig und kann die Arbeitsabläufe im Schlaf aufsagen und trotzdem reichen mir neue Mitarbeiter die Hände, stellen sich vor und denken mir netterweise was erklären zu müssen. Merkwürdiges Gefühl dabei… obwohl ich Ihnen vermutlich viel mehr sagen könnte.

Und dann das Gefühl so ein bisschen verloren zu sein obwohl man ja genau weiß was man tun muss. Oder vielleicht ist es auch das Gefühl wieder mehr zu sein als Mama. Weil man ein bisschen vergessen hat, wie das ist. So eine Art Erinnerung an vorher mit dem Wissen dass es so nie wieder sein wird. (Hört sich irgendwie voll deprimiert an aber ist es eigentlich nicht weil man ja sein Herz verschenkt hat oder geklont?! Oder vielleicht weil ein Teil von dir nun außen herumrennt?!)

Es ist schon verrückt wie sich nach drei Jahren nichts geändert hat und trotzdem irgendwie alles anders ist.

Vielleicht liegt es aber auch nur an mir.

Weil ich anders bin.

Das Berchtesgadener Land

Berchtesgadener Land

Der Landkreis Berchtesgadener Land befindet sich im äußersten Südosten Bayerns und Deutschlands an der Grenze zu Österreich. Der Landkreis umfasst 15 Gemeinden, davon 3 Städte und 3 Marktgemeinden.

Die sind: Gemeinde Ainring, Gemeinde Anger, Gemeinde Bayerisch Gmain, Gemeinde Bischofswiesen, Gemeinde Piding, Gemeinde Ramsau b. Berchtesgaden, Gemeinde Saaldorf-Surheim, Gemeinde Schneizlreuth, Gemeinde Schönau a. Königssee, Markt Berchtesgaden, Markt Marktschellenberg, Markt Teisendorf, Stadt Bad Reichenhall, Stadt Freilassing, Stadt Laufen

Das Berchtesgadenener Land könnte landschaftlich nicht unterschiedlicher sein. Im südlichen Teil erstreckt sich der wunderschöne Berchtesgadener Talkessel mit dem beeindruckendem 210 km² großen Nationalpark Berchtesgaden in den bayerischen Alpen und dem höchsten Punkt des Berchtesgadener Landes auf 2.713 Metern, dem Watzmann mit seinem prägnanten Profil. Dazwischen liegt die Kurstadt Bad Reichenhall die neben einer langen Geschichte besonders als Königlich Bayerisches Kurbad heraussticht. Und der nördliche voralpine Teil des Landkreises mit den Gemeinden des Rupertiwinkls, diese bereiten ihre grünen Hügel dann auf die raue Berglandschaft vor.

Ja, was soll ich sagen, ich bin selbst sehr verliebt in meine Heimat, wie man unschwer lesen kann.

„Wen Gott liebt, den lässt er fallen in dieses Land.“
Ludwig Ganghofer (1855 – 1920)

Ich glaube, das hat der berühmte Heimatdichter genauso gesagt, weil er es so empfunden hat.

Schön, dass du dich auch so für unser schönes Fleckchen Paradies interessierst.

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Weihnachtsschützen Berchtesgaden

Brauchtum in Berchtesgaden

Ein Brauchtum der im Berchtesgadener Land und vor allem im inneren Talkessel tief verwurzelt ist, ist das Weihnachtsschützen-Brauchtum. Der Brauch, der eigentlich aus heidnischen Gründen entstanden ist, ist mittlerweile wichtige Stütze des Katholischen Kirchenjahres und dem Vereinsleben im Berchtesgadener Land. Der Jahrhunderte alte Brauch des Böllerschießens geht zurück in die heidnische Zeit, als die Menschen im Winter versuchten, mit viel Lärm die schlafende Natur zu neuem Leben zu erwecken. Besonders bekannt ist es also zur Weihnachtszeit mit dem jährlichen „Christkindlschießen“ täglich immer nachmittags um 15.00 Uhr vom 17. Dezember bis zum 24. Dezember. Dabei fürchten vor Allem heute natürlich noch die Kinder, dass doch einmal das Christkindl getroffen wird. Bisher ist aber immer alles gut gegangen.

Und das seit dem Jahr 1874. Hier wurde der erste Weihnachtsschützenverein in Bischofswiesen/ Strub offiziell gegründet. Nach und nach entstanden weitere Vereine. Heute sind 17 Vereine mit über 3.000 Mitgliedern organisiert. Es wird nicht mit Patronen geschossen sondern mit Pulver. Dieses wird streng limitiert aufbewahrt und nur an die aktiven Mitglieder ausgegeben. Die Weihnachtsschützen im Berchtesgadener Land schießen mit sogenannten Hand- oder Schaftböllern und tragen dabei die traditionelle Berchtesgadener Tracht. Jeder Verein hat einen festen Standplatz, von wo aus geschossen wird. Das Schießen ist eine Komibination aus Einzelfeuer, Schnellfeuer und Salven und natürlich neben dem optischem Spektakel auch ein eindrucksvolles Erlebenis für die Ohren.

Aber auch außerhalb der Weihnachtszeit wird natürlich geschossen. So zum Beispiel an Silvester, Pfingsten, Fronleichnam oder Erntedank. Auch bei Hochzeiten und Vereinsfeiern und -jubiläen, oder Kirchweih wird geschossen.

Die Mitgliedschaft bei den Weihnachtsschützen ist auch häufig eine Familientradition und für die Mitglieder eine große Ehre.

Seit jeher ist es ein wichtiger Brauch im Berchtesgadener Land. Besonders zur Weihnachtszeit ruft er Groß- und Klein lauschend vor die Tür und weckt die Besinnlichkeit. Gerade deshalb wohnt auch dem Berchtesgadener Land ein besonderer Zauber inne zur Adventszeit.